Unser Vorgehen

Was ist Psychosynthese?

Die Psychosynthese ist eine ganzheitliche Methode. Sie hat also den Menschen als Ganzes im Blick, mit all seinen Aspekten. Entwickelt wurde die Methode am Anfang des 20. Jahrhunderts durch den italienischen Psychiater und Psychoanalytiker Roberto Assagioli (1888–1974), ein Zeitgenosse von Freud und Jung.

Die Psychosynthese zielt darauf ab, alle Persönlichkeitsaspekte des Individuums zu integrieren (daher auch das Wort Synthese). Dies gilt auch für die weniger vorteilhaften Seiten, die wir vielleicht nicht mögen an uns selbst und die wir nach aussen lieber nicht zeigen möchten: Angst, Schwäche, Eifersucht oder Minderwertigkeitsgefühle etwa.

Im Verlaufe des Lebens scheint es uns manchmal, als hätten wir den Zugang zu uns selbst verloren. Wir sind innerlich hin- und hergerissen zwischen ganz unterschiedlichen Gefühlen und Gedanken. So werden wir manchmal ärgerlich auf uns selbst: Was will ich denn eigentlich? Ich sollte mich endlich entscheiden!

Die Psychosynthese spricht in diesem Zusammenhang von Teilpersönlichkeiten. Sie geht davon aus, dass alle diese Anteile ihre Berechtigung haben und es darum wert sind, näher betrachtet zu werden.

Beratung oder Coaching ist in diesem Sinn ein Prozess, der es Menschen erlaubt, sich selbst besser kennenzulernen und sich so anzunehmen, wie sie sind.

Ich gehe davon aus, dass wir alle Fähigkeiten, die wir zum Lösen unserer Probleme benötigen, bereits in uns tragen. Als Beraterin begleite ich meine Kundinnen und Kunden dabei, zu diesen Fähigkeiten vorzustossen und die für sie richtige Lösung zu finden.  

 

Methoden der Psychosynthese

Die Psychosynthese bietet verschiedene Methoden an, die je nach Bedürfnis der Klientin oder des Klienten eingesetzt werden:

  • Gespräch
    Klient/in und Beraterin nähern sich im Gespräch den wichtigen Themen an.

  • Biografie
    Der Klient/die Klientin erzählt der Beraterin Ausschnitte aus seinem/ihrem Leben und gewinnt so eine neue Sicht auf die eigene Biografie.

  • Rollenspiele, Aufstellungen
    Aufstellungen von Situationen oder Persönlichkeitsanteilen im Raum können vieles sichtbar und somit veränderbar machen.

  • Körperwahrnehmung
    Die Körperwahrnehmung kann sehr aufschlussreich sein in einem Veränderungsprozess, denn der Körper speichert viel Wissen und kann uns wichtige Hinweise geben. 

  • Imaginationsreisen
    Imaginationsreisen eignen sich dazu, wichtige Szenen nachzuerleben, sich zu eigen zu machen und allenfalls zu verändern. Es können auch zukünftige Szenen imaginiert und so gestaltbar werden, zum Beispiel bei Angst vor einer bestimmten Situation.

  • Traum
    Der Klient/die Klientin schildert seine/ihre Träume. Wir arbeiten daran mit Assoziationen, Varianten, Weiterentwicklungen.


Alles, was in der Beratung, im Coaching oder in der Begleitung besprochen wird, behandle ich absolut vertraulich.